Newsletter: 2. Ausgabe - 02/06
Rund um das Thema Büro-Organisation
Aus der Praxis für die Praxis
Meetings effizient gestalten
Verbringen auch Sie einen Großteil
Ihrer Zeit in Besprechungen und stöhnen
nicht selten darüber,
dass diese ineffektiv, langweilig und überflüssig
sind? Das muss nicht sein, wenn Sie sich an nachstehende
effektive Praxis-Tipps halten.
Unterteilen Sie Ihre Meetings in 3 Bereiche:
- Vorbereitung
- Durchführung und
- Nachbereitung.
Zu 1.) Vorbereitung:
- Fragen Sie sich zu allererst, ist das Meeting überhaupt
notwendig oder genügt evtl. ein Informationsversand
per Mail, bzw. ein Telefonat oder ggf. ein Informationsaustausch über
das Intranet.
- Wählen Sie den passenden Ort aus:
- Helle freundliche Räume eignen sich für konzentriertes
Arbeiten.
- Setzen Sie eine wichtige interne Besprechung ruhig
einmal außer Haus in einem nahe gelegenen Hotel
an. Dies vermittelt den TN den notwendigen Ernst und
steigert die Motivation.
- Legen Sie den Teilnehmerkreis fest;
- halten Sie ihn so klein
wie möglich, dies fördert eine schnelle
Lösungsfindung.
- Holen Sie sich Teilnehmer (TN), die über ausreichend
Sachkompetenz, Kreativität und/oder Entscheidungsbefugnis
verfügen, d.h. die unbedingt relevant sind.
- Fragen Sie sich, ob jeder TN während des gesamten
Meetings anwesend sein muss?
- Reicht es vielleicht aus, TN über die Ergebnisse
zu informieren?
- Legen Sie vor dem Meeting fest, welche Punkte Sie besprechen
wollen.
- Legen Sie konkrete Ziele fest. (z. B. Entscheidung
über das Layout der neuen Firmenzeitschrift)
- Bestimmen Sie, wie viel Zeit für die einzelnen Besprechungspunkte
zur Verfügung steht. (optimal für die gesamte
Dauer sind 60 - 90 Min.)
- Bei "Mammutkonferenzen" mit vielen
TOPs, legen Sie spätestens dann eine Pause
ein
- und sorgen für ein entsprechendes Catering,
z. B. Getränke, Obst, Kekse etc.
- Erstellen
Sie eine Einladung mit Datum, Beginn
und Ende sowie den TOPs.
- Versenden Sie die Einladung sowie ggf. hierfür notwendige
Unterlagen rechtzeitig.
- Alle Teilnehmer sollten sachkundig vorbereitet sein.
- Stellen Sie die notwendige Technik bzw. Visualisierungshilfen
zur Verfügung (z.B. Beamer, Flipchart, Pinnwände,
Moderatorenkoffer, Stromversorgung etc.)
- Akzeptieren Sie keine Störungen von außen - außer
in wirklich dringenden Fällen.
- Keine Mobiltelefone,
keine nachgetragenen Faxe oder E-Mails, keine persönlichen
Mitteilungen, kein Herausrufen von Teilnehmern.
- Besorgen Sie ein Türschild "Besprechung! Bitte
nicht stören"
- Geben Sie evtl. Terminabsagen rechtzeitig bekannt!
zu 2. Durchführung
- Legen Sie den Moderator fest, dieser sollte nicht zugleich
TN sein!
- Legen Sie Meetingregeln fest. z.B.
- Jeder darf ausreden
- Es wird themen- und sachbezogen argumentiert.
- "Vielredner" werden mit der roten Karte gestoppt.
- Es werden keine Nebengespräche geführt. Gedanken
werden ins Plenum eingebracht.
- Redebeiträge werden mittels Handzeichen eingebracht.
- Beginnen Sie pünktlich.
- Bei Unpünktlichkeit hilft Ihnen beispielsweise:
- Den Besprechungsbeginn auf einen krummen Zeitpunkt
zu legen: z.B. 9:32 Uhr, Dauer 43 Minuten,
- die Tür zu schließen oder
- Geld für die Kaffeekasse pro überschrittene
Minute einzufordern.
- Und bei notorischen Zu-Spät-Kommern beispielsweise:
- die wichtigsten TOPs an den Anfang zu legen oder
- festzulegen, dass sie das Besprechungsprotokoll
erstellen und verteilen müssen,
- alternativ auch ein Gespräch unter vier Augen.
- Gehen Sie am Anfang die TOPs und die dafür festgelegten
Zeiten durch.
- Gab es bereits Meetings zum aktuellen Thema, dann stellen
Sie den gegenwärtigen Stand oder die Ergebnisse erteilter
Aufgaben kurz dar.
- Dies hat 2 Vorteile:
- Alle Teilnehmer sind auf dem aktuellen Stand
und
- nehmen die Ergebnisse bzw. die Umsetzung anstehender
Aufgaben ernst.
- Halten Sie den Zeitplan ein. Sollten Sie ihn nicht einhalten
können, setzen Sie für nicht bearbeitete TOPs
direkt einen neuen Termin fest.
- Binden Sie alle Teilnehmer in die Gespräche ein.
- "Beißen" Sie sich nicht an einem Thema fest. Entscheiden
Sie ggf. durch eine Abstimmung oder treffen Sie selbst
die Entscheidung. Handlungsfähigkeit bedarf nicht unbedingt
immer des Einverständnisses eines jeden Einzelnen.
- Visualisieren Sie die Ergebnisse, z.B. mit dem MindManager.
- Halten Sie neben den Ergebnissen auch die nötigen Umsetzungsschritte,
d.h. wer hat was bis wann zu erledigen, fest. Binden Sie diese
in die nächste Tagesordnung ein!
- Präsentieren Sie am Schluss noch einmal alle Ergebnisse
bzw. Beschlüsse (geht ebenfalls hervorragend mit dem Präsentationsmodus
des MindManagers) und fügen Sie evtl. Ergänzungen
ein. Ziel ist die einheitliche Verabschiedung der Ergebnisse.
Zu 3.) Nachbereitung.
Versenden Sie das Protokoll innerhalb von 5 Arbeitstagen.
Auch hier kann Sie der MindManager sehr effizient unterstützen.
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